DAMIT DER ERSTE EINDRUCK GEWINNT: DIE EINLEITUNG EINER BACHELORARBEIT

DAMIT DER ERSTE EINDRUCK GEWINNT Tipps und Tricks

Bachelorarbeit schreiben: Was lesen interessierte Kunden beim Stöbern in einer Buchhandlung zuerst? Die Einleitung der Bachelorarbeit ist die Inhaltsbeschreibung auf dem Buchrücken eines neuen Buchs!

In beiden Fällen geht es um die perfekte Kombination aus Inhalt, ansprechender Formulierung und Interesse wecken am gesamten Werk. Die Vorstellung bringt viele Studierende ins Grübeln. Doch ist der Knoten erst geplatzt, kommt der Schreibfluss ins Rollen!

Die Bedeutung der Einleitung für eine Bachelorarbeit

Wie der Hauptteil und das Fazit oder die Schlussfolgerung, gehört die Einleitung zum festen Bestandteil jeder Bachelorarbeit. Die Einleitung ist wichtig, um den Leser an das Thema der wissenschaftlichen Arbeit heranzuführen. Selbst wenn der Titel eine gewisse Einstimmung zum Thema erzeugt, dient die Einleitung zur Vorbereitung des Lesers auf den weiteren Inhalt.

Der erste Eindruck ist oft durch nichts zu ersetzen. Das ist auch bei der Bachelorarbeit so. Das sollten Studierende bei der Verfassung der Einleitung ihrer Bachelorarbeit beachten. Schließlich entscheidet sich in dem Moment für den Leser, ob er das Lesen des Hauptteils als Pflichtlektüre empfindet oder mit Interesse erwartet.

Das bedeutet für den Verfasser einer Bachelorarbeit: Bereits bei der Zeitplanung ist der Einleitung genügend Raum zu geben. Die Einleitung bringt im Idealfall dem Leser die Zielsetzung der wissenschaftlichen Arbeit mit wenigen Worten und prägnant näher. Darüber hinaus weckt sie das Interesse des Lesers, den gesamten Inhalt zu erfahren.

Was erreicht der Verfasser einer Bachelorarbeit mit der Einleitung?

Eine Bachelorarbeit teilt sich grob in einen Textteil und den Vortexten wie Abstract, Danksagung, Inhaltsverzeichnis, Abbildungsverzeichnis oder Tabellen. Die Einleitung ist der Beginn des Haupttextes und soll den Kontakt zwischen Leser und Verfasser herstellen. Es ist der berühmte erste Augenblick, mit dem die innerliche Entscheidung fällt, ob das Interesse des Lesers am folgenden Text gewonnen wird.

Studierende merken bei der Literaturrecherche für ihre Bachelorarbeit selbst, wie hilfreich eine aussagekräftige Einleitung ist. Sie ist enorm zeitsparend, wenn es darum geht festzustellen, ob die Publikation für die eigene Arbeit relevant ist oder nicht. Der Verfasser spart sowohl Zeit bei der Recherche als auch bei der späteren Selektion der Literatur.

Für den Leser ist die Einleitung die Visitenkarte der Bachelorarbeit. Gleichzeitig dient sie mit ihrer Kurzübersicht der einfachen Navigation durch die gesamte Arbeit. Das optimiert die Lesbarkeit und da in der Einleitung die Fragestellung dargestellt wird, ist der Leser auf die folgenden Inhalte optimal eingestimmt.

Welchen Umfang hat die Einleitung?

Da es sich um einen Kurzüberblick über die gesamte Bachelorarbeit handeln soll, ist die Einleitung entsprechend begrenzt. Insgesamt hat die Einleitung einen ähnlichen Umfang wie der Schlussteil. Die Länge ist vor allem davon abhängig, ob es sich etwa um eine Hausarbeit, eine Bachelorarbeit oder Masterarbeit handelt. Bei Hausarbeiten von 10 bis 20 Seiten ist die Einleitung naturgemäß kürzer als bei Bachelorarbeiten mit einem Umfang von 90 Seiten.

Die Empfehlungen im wissenschaftlichen Kontext variieren zwischen fünf und zehn Prozent für die Einleitung als Anteil an der gesamten wissenschaftlichen Arbeit. Studierende sollten bei der Hinführung zum Thema darauf achten, keine wesentlichen Teile des Hauptteils vorwegzunehmen. Schließlich soll mit der Einleitung das Interesse am Weiterlesen geweckt und nicht das weitere Lesen erübrigt werden.

Die Bestandteile der Einleitung einer Bachelorarbeit

Die Bestandteile der Einleitung einer Bachelorarbeit

In der Einleitung wird ausgeführt, aus welchem Grund das gewählte Thema von Bedeutung ist, wie die Forschungsfrage formuliert ist, die im Hauptteil behandelt wird und welche Forschungsmethoden angewandt wurden, um die Frage beantworten zu können. Das bedeutet, die Einleitung gliedert sich grob in Relevanz, Forschungsfrage und Vorgehensweise.

Die gebräuchlichsten Bestandteile einer Einleitung sind in chronologischer Reihenfolge:

1. Einstimmung auf das Thema
Für den Einstieg eignen sich Erfahrungsberichte, aktuelle Nachrichtenlage, Fragen oder Behauptungen.

2. Relevanz des Themas
An der Stelle wird der aktuelle Stand der Forschung dargestellt und somit die Relevanz für den Leser eingeordnet. Die Problemstellung wird skizziert.

3. Konkretisierung der wissenschaftlichen Arbeit
Wichtig ist an der Stelle die klare Eingrenzung auf die untersuchten Bereiche. Die konkrete wissenschaftliche Fragestellung wird erläutert.

4. Ziele der Bachelorarbeit
Nach der Fragestellung folgt die Beschreibung der Ziele, welche mit der Bachelorarbeit verfolgt werden sollen.

5. Wahl der Methoden
Zu den obersten Geboten wissenschaftlicher Arbeiten zählt die Nachvollziehbarkeit. Daher muss dem Leser dargestellt werden, mit welchen Forschungsmethoden das Ziel erreicht werden soll. Dazu zählen unter anderem Experimente, Umfragen, Literaturanalysen oder empirische Untersuchungen. Bei empirischen Arbeiten ist eine kurze Erklärung der verwendeten Statistiken angebracht.

Quelle: https://ug-gwc.de/bachelorarbeit-schreiben/

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